Nebulöse Materie

 

01.10.2026 / 19.30 Gespräch

Ein Gespräch mit Judith Schalansky über Schreiben, Gestalten und die Beschaffenheit der Welt- Präsentiert von Styropor – Gespräche über alles

Einem landläufigen Verständnis nach gehört die Frage, woraus die Welt gemacht ist, in den Bereich der Wissenschaft, nicht aber in die Literatur. Sie schafft zwar immer neue Welten – aber was die Welt, in der sie stattfindet, zusammenhält und wie sie uns und der Literatur begegnet, das ist ihre Frage nicht. Judith Schalanskys Bücher nehmen einerseits das Welten-schaffen der Literatur überaus ernst, bis zu dem Punkt, wo im Spiel mit den Formen und Gestalten des vermeintlich gesicherten Wissens (bspw. der Enzyklopädie oder dem Atlas), die Grenzen zwischen Fiktion und Wirklichkeit verwischt werden. Andererseits fragt Schalansky mit ihren Arbeiten und den in ihnen lebenden Figuren immer wieder ganz dezidiert danach, was die Welt und das, was wir Natur nennen, eigentlich ist, wie sie uns begegnet und wie sie sich zum Schreiben und Gestalten verhält. Woher hat die Giraffe ihren Hals und wohin ist der Kaspische Tiger verschwunden? Was erzählt ein Marmorblock und wie schmeckt Nebel? Aus Anlass ihrer jüngst unter dem Titel „Marmor, Quecksilber, Nebel. Woraus die Welt gemacht ist“ (Suhrkamp, 2026) veröffentlichten Poetikvorlesungen sprechen wir mit Judith Schalansky über das Schreiben, das Gestalten, die Welt – und über Styropor.


--- mit freundlicher Unterstützung von Weiterdenken–Heinrich Böll Stiftung Sachsen.  
 


<< zurück

youtube_logo.jpg
facebook_blue.jpg
Kultuamt_Leipzig_galerie_kub.png
blauverschiebung_galeriekub.jpg
instagramm_galeriekub.jpg
Kulturstiftung_Sachsen_galerie_kub.png