„WER EIN LEBEN RETTET ...“

 

27.07.2024 / 16 Uhr Eröffnung

Lebensgeschichten von Kindern des „Verlorenen Transports“
Die Wanderausstellung veranschaulicht die Biografien von acht exemplarisch
ausgewählten jüdischen Kindern und Jugendlichen, die im April 1945 mit dem
„Verlorenen Transport“ aus dem Konzentrationslager Bergen-Belsen deportiert
und bei dem Bergarbeiterdorf Tröbitz in der Lausitz befreit wurden. Im Fokus
stehen die Lebensgeschichten der jüdischen Child Survivors. Die aus elf Stelen
bestehende Ausstellung zeigt anhand von zumeist unbekannten privaten
Fotografien und Illustrationen das Leben der jüdischen Familien in den
besetzten Ländern, die Deportation in die Durchgangs- und Konzentrationslager
des „Dritten Reichs“ sowie die unterschiedlichen Lebensverläufe nach der
Befreiung in Tröbitz. Dabei stehen die durch die schrecklichen Erlebnisse der
Verfolgung und den Verlust enger Familien angehöriger bestimmten
Prägungen der jüdischen Kinder im Vordergrund.

Ausstellung: 27.07. - 14.09.2024
open Mi - So 14 - 18 Uhr
Anmeldung: Schulklassen/Führungen teams@galeriekub.de

Begleitprogramm:
von August bis September, in Kürze folgen die alle Termine

ZUR AUSSTELLUNG:

Die multiperspektivische Ausstellung ist mit Fotografien, Zeichnungen,
Illustrationen, Zitaten, Videoausschnitten und drei Videostationen multimedial
aufbereitet. Mittels Smartphones können die Besucher auf den Stelen gedruckte
QR-Codes scannen und auf Interviews mit den Überlebenden und deren
Angehörigen zugreifen. Die Ausstellung ist in deutsch und englisch.
Pädagogisches Begleitprogramm
Das Begleitprogramm besteht aus Arbeitsmaterialien für die Sekundarstufe I und II,
in denen die Jugendlichen sich weiterführend mit den Biografien
auseinandersetzen. Es bietet eine Vertiefung der in der Ausstellung
angesprochenen Themen wie etwa der Umgang mit Angst, Schuldgefühlen,
Antisemitismus oder Identität. Der Blick auf die Gegenwart und die zweite
und dritte Generation vermittelt darüber hinaus die Tragweite und Wirkung der
Ereignisse auf die Gegenwart.

Vielen Dank an die Stadt Leipzig
- Referat Demokratie und gesellschaftlicher Zusammenhalt
- Freundeskreises Technisches Denkmal Brikettfabrik LOUISE Domsdorf e.V


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