„Geschichte(n) unter Beschuss – Vernichtungskrieg in der Ukraine“

 

- eine Szenische Lesung mit performativ-musikalischer Begleitung!
Am Sonntag, den 22.01.2023, um 18 Uhr laden die Bertolt-Brecht-Gastprofessorin, Marina Schubarth, und die Studierenden der Fachschaft Theaterwissenschaft an der Universität Leipzig zu einer Szenischen Lesung mit performativ-musikalischen Begleitung in die Galerie KUB ein.

Unter dem Titel „Geschichte(n) unter Beschuss – Vernichtungskrieg in der Ukraine“ werden aus Zahlen, Fakten, Orten über den Krieg Stimmen, Geschichten und nahbare Menschen im Krieg. In der monatelangen Prozessphase sind die Studierenden der Universität Leipzig in Austausch mit Theaterschaffende in Kyiv rund um „Studio 11“ getreten. In diesem intensiven und persönlichen Kontakt haben sich die Studierenden vielschichtig und divers mit den Perspektiven und Geschichte(n) der Kyiver*innen auf den russischen Vernichtungskrieg auseinandergesetzt und bringen diese Erfahrungen und Berichte in der Galerie KUB performativ-musikalisch auf die Bühne.

 

Simon Carl Koeber, ein Studierender der Theaterwissenschaft in Leipzig, erzählt über den Probenprozess: "Über Monate hinweg standen wir im regen Austausch mit den Kyiver Theaterschaffenden und sie haben uns auch hier in Leipzig während den Proben besucht. Durch den Kontakt haben sich unsere Wahrnehmungen und Perspektiven auf den Krieg verändert. Der Vernichtungskrieg in der Ukraine ist hier bei uns in Leipzig angekommen. Nun möchten wir die gehörten Geschichten weitertragen und solidarisch sein mit den Menschen, die wir kennengelernt haben."

 

Marina Schubarth, Gastprofessorin und szenische Leitung, kommt gebürtig aus Kyiv. Sie ist Regisseurin und Leiterin des dokumentartheater.berlin. Die Stadt Leipzig, das Centre of Competence for Theatre und die Universität Leipzig haben sie für die diesjährige Bertolt-Brecht-Gastprofessur eingeladen. Dabei handelt es sich um eine wiederkehrende Professur am Institut für Theaterwissenschaft der Universität Leipzig, in der Forschung, Lehre und die öffentliche Vermittlung aktueller theater- und kulturbezogener Fragestellungen einbezogen werden. Zusammen mit den Studierenden der Theaterwissenschaft entstand ein fortwährender Kontakt nach Kyiv und zu dem Studio 11.

 

Marina Schubarth fasst den Kern ihrer Arbeitsmethoden wie folgt zusammen: "Mit dem dokumentartheater.berlin stelle ich schon seit Jahrzehnten grauenvolle Realitäten, die unsere Vorstellungskraft übersteigen, mit dokumentarischen und theatralen Werkzeugen dar, sodass wir den Blick nicht abwenden können. Die Studierenden der Theaterwissenschaft an der Universität Leipzig und die Kyiver Theaterschaffenden vom Studio 11 haben zusammen einen Gegenentwurf zur Rezeption des fortdauernden Vernichtungskrieges in der Ukraine geschaffen, der persönlicher und nahbarer ist als die tägliche Berichterstattung."

 

Für die Kyiver Theaterschaffenden des Studio 11 sollen im Rahmen des Abends Spenden gesammelt werden. Die Spendeneinnahmen kommen den Menschen direkt zugute, deren Geschichten und Erzählungen in der szenischen Lesung verarbeitet sind. Es werden auch Spenden an die folgende Bankverbindung angenommen, diese können innerhalb von 48h quittiert werden:

das dokumentartheater berlin e.V., Kurfürstendamm 196 10707 Berlin // Deutsche Apotheker- und Ärztebank

IBAN DE39 3006 0601 0008 7762 10 BIC: DAAEDEDDXXX, Verwendungszweck: Studio 11

Wir freuen uns, wenn Sie über unser studentisches Projekt berichten und laden Sie ganz herzlich zu der Szenischen Lesung am 22. Januar ein!


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