Wirklichkeit 2012: Kontrollverlust

 

1. April 11 Uhr

Vernissage: 1. April, 11 Uhr
Lesung von Steffen Köppen: 1. April, 16:00 Uhr
Dauer der Ausstellung: 1. - 13. April


Für die musikalische Untermalung am Tag sorgt DJ ZARocco aus L.E.
Wie gewohnt erwartet unsere Gäste zur Eröffnung ein Gläschen Sekt und ein Buffet.

Kontrollverlust kann eintreten auf verschiedenen Ebenen menschlicher Existenz. Ganze Staaten verlieren die Übersicht über ihre finanziellen Systeme, Individuen gleiten ab in Zustände der Ohnmacht, hervorgerufen durch innere Vorgänge, äußere Bedingungen oder Einflüsse anderer Menschen, unterstützt durch Rausch und Sucht. Familiäre Bande reißen aus mehr oder weniger nachzuvollziehenden Gründen auseinander, die Kontrolle über den täglichen Ansturm von Aufgaben scheint oftmals die unbarmherzig tickende Uhr zu übernehmen. Angesichts solcher Phänomene sind Überblick, Struktur, Maß und Regulierung scheinbar notwendige Mittel, um die  Perspektive des Kontrollierens aufrecht zu erhalten.

Verschiedenen Aspekten und Ausprägungen dieser gegenwärtigen Ambivalenz widmen sich Masterstudierende mit filmischen, fotografischen und Mitteln der Installations- und Objektkunst. Ein rezeptionspraktisches Vermittlungsprogramm für verschiedene Besuchergruppen wird die Ausstellung begleiten. Intensiv widmen sich Studierende den Strategien und Methoden der Kunstvermittlung im Ausstellungskontext und durchspielen dabei Möglichkeiten der aktiven Heranführung an und intensiven Reflexion von Kunstwerken.

In den Ausstellungsräumen der Galerie KUB soll eine offene und lebendige Atmosphäre entstehen, in der die Studierenden gemeinsam mit ihrem Kunstpublikum ausgewählten Werkbeispielen wahrnehmend und experimentell handelnd begegnen, um auf diese Weise individuelle Zugänge, Standpunkte und Meinungen zu fördern. Vermittlungspraxis wird mit verschiedenen Klassenstufen aus Leipziger Schulen durchgeführt.

http://www.uni-leipzig.de/wirklichkeit/


LESUNG:

Steffen Köppen begann 1996, im Rahmen eines Ferienlagers, mit dem Schreiben. Es war ein Hobby, das sich allerdings auf Gedichte beschränkte. Ab 2000 studierte er Kunst und Biologie für das Lehramt in Leipzig. 2006 bekam Steffen den Ehrenpreis des Instituts für Kunstpädagogik, für seine Abschlussarbeit zum Thema "Hans im Glück", für die er das Märchen in 198 Strophen umschrieb und illustrierte. 2007 entstanden erste Prosatexte. Nach einer kreativen Pause, dem Referendariat, lebt Steffen nun wieder in Leipzig. Er schreibt an seinem ersten Roman.


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