Reh sieht Rot

 
Patrick Fauck nutzt druckgrafische Techniken auf höchst ungewöhnliche Weise. Dem Betrachter fällt es oft nicht leicht, die der Druckgrafik traditionell immanenten Charakteristika in den Arbeiten Faucks wiederzufinden, aber gerade dieses Verwirrspiel bereitet großes Vergnügen, schafft seltene Stimmigkeiten und macht das individuelle Erleben schon seitens der Drucktechnik interessant.
 
Er schafft auf dem Gebiet der Druckgrafik sein eigenes Versuchsfeld, auf dem er seiner "schwarzen Kunst" freies Spiel lässt. Darüber hinaus scheint Fauck ein leidenschaftlicher Sammler alltäglicher Materialien zu sein, die als Bestandteil der Druckstöcke zu künstlerischer Wertschätzung gelangen.
Oft gesehenes reproduziert sich durch seine ihm eigene Formensprache und tritt so auf ungewöhnliche, teilweise bizzare Art und Weise wieder in Erscheinung. Den Grafiken haftet eine eigenartige Klarheit, ja Ursprünglichkeit an, die ihre kraftvolle Ausstrahlung aus dem Wechselspiel zwischen Vergehendem und kreativem Schaffen gewinnt. Neue inhaltliche Zusammenhänge entstehen, die den Betrachter zu aufmerksamer Betrachtung einladen.
 
Kuratoren Franziska Eißner & Christian Liefke

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