hüllen

 

 

Wibke Rahn 
objekte malerei

Zentrales Thema der Arbeiten Wibke Rahns ist die Verwundbarkeit des menschlichen Körpers in einer Zeit, in der mit dem Wissen der modernen Naturwissenschaften, ihrem Sicherheitsversprechen, alles reparabel erscheint. Der Mensch ist geworfen in eine wissenschaftlich durchdrungene und dadurch fragmentierte Welt. Auf unserer Außenhaut bleiben Risse, Wunden und Brüche menschlicher Existenz als Spuren zurück.


Wibke Rahn nimmt den Prozess von Fragmentierung, von Verletzung und versuchter Reparatur, von schützendem Umhüllen und Ausliefern in ihre Arbeit mit auf. Spuren dieses Arbeitsprozesses bleiben auf Objekten sichtbar, sie werden verletzt, wieder geflickt. Abgeschälte Hüllen von Figuren liegen in Gruppen auf dem Boden, dennoch vereinzelt, durchscheinend. Ihr Inneres ist nur noch als Abdruck anwesend. Objekte werden wie Organe als Teil einer anatomischen Sammlung archiviert. Menschliche Figuren schweben losgelöst im freien Bildraum.

live: Uwe Krüger Liedermacher

 

Kuratoren Franziska Eißner & Christian Liefke


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