Gewalt und Erinnerung im ländlichen Raum:

 
Die deutsche Bevölkerung und die Todesmärsche. Vortrag von Martin Clemens Winter
 
Kurz vor dem Ende des Zweiten Weltkriegs wurden die nationalsozialistischen Konzentrationslager geräumt. Die Häftlinge wurden von der SS auf mörderische Gewaltmärsche und Zugtransporte gezwungen, die sich mitten durch die Gesellschaft der Kriegsendphase bewegten.
 
Martin Clemens Winter untersucht in seinem Buch die Rolle der deutschen Bevölkerung während der KZ-Räumungstransporte, die Ahndung dieses Massenverbrechens inmitten der „Volksgemeinschaft“ durch alliierte und deutsche Behörden sowie Formen der Erinnerung in DDR und Bundesrepublik. Im Vortrag wird er einen Schwerpunkt auf die lokalen Bezüge zu Sachsen und Leipzig legen.
 
Martin Clemens Winter wurde mit dieser Arbeit an der Universität Leipzig promoviert. Er war Vorsitzender des Fördervereins und Mitarbeiter der Gedenkstätte für Zwangsarbeit Leipzig. Seit 2017 arbeitet er als Referent im Geschäftsbereich des Oberbürgermeisters der Stadt Leipzig mit dem Schwerpunkt Erinnerungskultur und Gedenkveranstaltungen.

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