Karl Marx: Aber was hat er uns überlassen.

 

Braun im Gespräch mit Wolfgang Fritz Haug.
Über den gerade erschienenen Band 8/II des Historisch-kritischen Wörterbuchs des Marxismus

Die rund 80 Artikel des neuen Bandes dieses „Jahrhundertwerks“ (Oskar Negt) spannen den Bogen von „links/rechts“ bis „Maschinenstürmer“. Doch ins Zentrum platziert das Alphabet die Einträge zu Marxismus, Marxismus Lenins, Marxismus-Leninismus, Marxismus-Feminismus. Um die Subjekte mit ihren Motiven und Erfahrungen geht es in Haugs Artikel über das „Marxistsein“ als geschichtliche Individualitätsform. Das Politische zeigt sich hier im Persönlichen, in der ethischen Dimension des Handelns und Sich-Haltens. Die Weise, in der hundert exemplarisch zu Wort kommende Marxisten und Marxistinnen der ersten 130 Jahre nach dem Tode von Marx Eigentümlichkeiten ihrer konfliktreichen Daseinsform ausgesprochen haben, ist das Material. Von ihm gilt, was von Wolfgang Heises Umgang mit dem in seiner Bibliothek versammelten Gedankenmaterial gesagt worden ist, dass er durch es hindurch auch „das nicht offen Mitteilbare, das vielleicht nicht einmal in eigenen Worten zu Fassende wenigstens als fremdes Denken präsent“ zu machen vermocht hat (Reschke 1999). Gerade deshalb und in Erwartung unbequemer Wahrheiten wird nicht nur den Dissidenten, sondern auch solchen, die sich enttäuscht abgewandt haben, aufmerksam zugehört.

Dank an den "argument verlag"

Lesung für Samstag, den 14.03.2015 18:00 Uhr

Eine Veranstaltung des linXXnet Leipzig.

www.linxxnet.de


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