Ukraine, Russland und Europa - Geopolitik, Umbruch und Demokratie

 

14. Juli 2014, 20 h

Diskussionsveranstaltung mit:

- Stefan Liebich, Bundestagsabgeordneter der LINKEN, Mitglied und Obmann im Auswärtigen Ausschuss

- Toralf Keßler, freier Journalist, berichtet u.a. für Arte über die Situation in der Ukraine

- Moderation: Susanna Karawanskij, sächsische Bundestagsabgeordnete der LINKEN undstellvertretende Vorsitzende der Deutsch-Ukrainischen Parlamentarischen Gesellschaft im Deutschen Bundestag"

Als „unübersichtlich“ wird die Situation in der Ukraine gemeinhin bezeichnet. Seitdem Ende 2013 im Zuge des Euromaidan zahlreicheMenschen gegen eine korrupte Regierung und für einen sozialen und demokratischen Aufbruch auf die Straße gingen, ist viel passiert. Dievölkerrechtswidrige Abtrennung der Krim, Gewalteskalationen mit zahlreichen Toten, bürgerkriegsähnliche Zustände im Osten des Landes und schließlich Präsidentschaftswahlen.

Die Ukraine ist ein zerrissenes Land zwischen zwei auch geostrategisch motivierten Projekten. Auch hierzulande lavieren die Positionierungen und Einschätzungen zwischen einem pro-westlichen und pro-russischen Pol. Die einen sehen auf dem Maidan einen Aufbruch der Zivilgesellschaft, eine basisdemokratische Bewegung gegen ein korruptes Regime und nehmen dafür billigend die Kollaboration mit rechtsradikalen Kräften in Kauf. Die anderen glauben, dass «Antifaschismus» die Haltung der russischenStaatsführung und Armee bestimmt und reduzieren die vielfältige Oppositionsbewegung auf die «Neofaschisten».

Mit unseren Gästen wollen wir eine Einschätzung der Situation in der Ukraine wagen und Überlegungen zu Perspektiven anstellen. Dies schließt eine Thematisierung der globalen Sicherheitsarchitektur und Wirtschaftsbeziehungen mit ein.

 
Veranstaltung von:
linXXnet & DIE LINKE

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