Erzählen als Wagnis

 

Autoren: Silke Peters, Uwe Saeger, Jürgen Buchmann, Erik Münnich

Avancierte Konzepte von Gegenwartsprosa

Veranstalter: Verlag Reinecke & Voß, freiraum-verlag

Drei sehr unterschiedliche erzählerische Temperamente werden hier hart gegeneinander geschnitten präsentiert: Jürgen Buchmann, nachhaltig an den Idealen der klassischen Rhetorik orientiert, entgrenzt deren Kanon durch die Aufnahme beispielsweise durch surrealistische oder postmoderne Verfahrenszüge. Jede gelebte Erfahrung die sich in Text widerspiegeln soll, muss bis in den Stil durchschlagen.

Silke Peters Texte verzichtet in ihrer Prosa auf oft unhinterfragt Selbstverständliches wie Determinanten des Ortes oder der Entwicklung. Ihr Erzählen, unabhängig geworden von den Triebkräften der lesenden Neugier (z.B. „Wie geht die Geschichte aus?“), ist in jedem Augenblick auf die genaue Wahrnehmung, die glückliche Findung angewiesen.

Uwe Saegers Prosa hingegen bleibt dem Realismus verschrieben. In einer unübersichtlich gewordenen, als immer abgeleiteteter erlebten Wirklichkeit kann auch dieser Ansatz mit Hartnäckigkeit betrieben zum Wagnis werden.


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