KrahPeng

 

Reihe für improvisierte Musik

KRAHPENG ist die Reihe für improvisierte Musik, die durch Fabian Niermann (Künstlerische Leitung) und den artpa e.V. in Leipzig 2011 gegründet wurde. Zu den geladenen Gästen gehörten bisher Paul Hubweber, Frank Gratkowski, Frank Köllges, Thomas Lehm (u.a.). Der Charakter einer Reihe soll dem Interessenten helfen, gezielt auf diese Veranstaltungen zu reagieren und Neugierige in die Sphären dieser nicht einfach konsumierbaren Musikrichtung einzuführen. Durch die regelmäßige Einladung lokaler und internationaler Größen dieses Genres wird der Versuch unternommen, eine erhöhte Aufmerksamkeit für improvisierte Musik zu erreichen. Theoretische Einführungen und Diskussionen sollen dem Kenner und dem Laien gleichermaßen wissenswertes Vermitteln.  

„Kaum eine kulturelle Aktivität erscheint flüchtiger als die musikalische Improvisation. Einer Folge von gelebter Augenblicke gleichend, widerstrebt sie dem Versuch einer Festschreibung. Für den Moment geschaffen, bleibt sie dennoch nicht folgenlos. […]“[1] Die von dem Kunstverein artpa e.V. betriebene Galerie KUB ist bekannt für ihren intensiven Umgang mit Performancekunst. Bei näherer Betrachtung kann zwischen Performancekunst und Improvisation, zwischen bildender Kunst und Musik, eine ganz augenscheinliche Verknüpfung aufgezeigt werden. Die authentische Aura, die beide Kunstformen umgibt, fasziniert und prädestiniert die Galerie KUB als Präsentationsort.

In Anbetracht der weitverzweigten Strömungen dieser Musikrichtung ist es kaum mehr möglich, eine Auswahl an Musikern zu treffen, die diese musikalische Form in ihrer reinsten Form Repräsentieren – auch wenn dies natürlich nicht Unmöglich ist. In Anbetracht dessen, der Begriff „improvisierte Musik“ ohnehin eine Begriffsfügung darstellt, die sich durch steten Gebrauch etabliert hat, ist es nicht die Suche nach der Reinkultur improvisierter Musik, die die Reihe KrahPeng prägen wird, sondern vielmehr das aufzeigen verschiedener Strömungen und Interpretationen dieses Genres, ohne es zu verwaschen, und das Offenlegen von Verknüpfungspunkten zu weiteren Kunstformen, sei es innerhalb der Musik – wie Beispielsweise der Klassik – als auch zu bildender und darstellender Kunst.

Werden sie Mitglied des Freundeskreises für improvisierte Musik.

Bei Fragen scheiben sie einfach eine Email an franziska.eissner@galeriekub.de



[1] Noglik, Bernd: Klangspuren. Wege improvisierter Musik, Verlag Neue Musik, Berlin 1990, S. 6.


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