The BUT

 

Assoziierender Kammer-Beat

Über diese Kombination scheinbar zusammenhangloser Worte nicht nur hinweg zu lesen heißt, sich einigermaßen den Kopf über deren gemeinschaftliche Bedeutung zerbrechen zu müssen.

„Beat“ ist in seiner musikalischen Begrifflichkeit vertraut. Unvergessene Bands wie die Beatles, Rolling Stones, Kinks oder Who haben ihn in den Sechziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts geprägt. Ganz klar. „Kammer-Beat“ könnte eine in engem Verwandschaftsverhältnis stehende Variante davon sein. Beat in der Kammer? Also nicht in großen Konzerthallen oder Stadien, nicht ganz so laut, ein akustisches Pendant der elektrisch verstärkten Beat-Musik? Vielleicht. „Assoziierend“? Also Erinnerungen weckend und Vergleiche provozierend? Knapp daneben und dennoch die konkreten Vorstellungen des Hörers beinahe erwartungsgemäß miteinander verknüpfend? Eventuell.

Die Fragen blieben womöglich offen, wären THE BUT nicht seit dem Jahr 2000 als leibhaftige Antwort auf den Bühnen des Landes unterwegs.
Das akustische Trio präsentiert spannende Vokalarrangements und raffinierte Instrumentierungen, verleugnet dabei in keiner Minute seiner „FAKE SIXTIES unplugged“ die Einflüsse der BeatÄra, gibt sich aber nicht etwa als Kopie die Ehre, sondern hat in den eigenen, englischsprachigen Songs einen unverwechselbaren Stil gefunden, der sich zwischen manifestierten Erwartungen seine Wege bahnt.
Unterhaltend und selbstbewusst demonstrieren die drei Sänger mit Klavier und Gitarren innerhalb eines Konzertabends überzeugend, was „Assoziierender Kammer-Beat“ tatsächlich ist. Fast möchte man meinen, sie seien die Definition desselben.

 

hören: www.the-but.de


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