xuan-huy nguyen >gen:eris<

 

uan-huy nguyen versucht mit seinen Arbeiten die Grenzen der noch heute gültigen Genres der Dokumentarfotographie, als reale, dem Leben entnommenen Darstellungsform, und der Malerei, als fiktiver, phantastischer Darstellungsform zu verwischen und neu zu hinterfragen. Dazu dienen Ihm photographische Schnappschüsse, die politisch wie emotional hochgradig aufgeladen sind. Die Fotographie als Brücke zur Realität. Inhaltlich sind seine Arbeiten auf zentrale Fragen des menschlichen Daseins gerichtet. Menschsein heißt für Ihn In-der-Welt-sein. Gerade seine Umwelt und die damit verbundene kollektive Erinnerung lässt Xuan - Huy Nguyen den Versuch unternehmen, ein mögliches Identitätsbewusstsein, mit Hilfe der Malerei, aus der Geschichte seines Landes und ihrer Folgen aufzubauen. Wie verschieden sind interkulturelle Realitäten und damit verbunden das kollektive Bewusstsein eines Landes. Im europäischen Raum wird dies aktuell versucht zu hinterfragen, in wie weit aber tangieren andere Kulturen unseren Blickpunkt. In der Ausstellung "GEN:ERIS" wird dies am konkreten Fall des "Agent Orange und seiner Spätfolgen untersucht. Was assoziiert Europa mit "Agent Orange" und dies in Bezug zu Ländern im südasiatischen Bereich. Wo liegen heute noch Verantwortungen für Firmen, wie dem Chemiekonzern "DOW Chemical" in Bezug auf Ihre Vergangenheit und werden heute noch kurzsichtige Projekte, wie etwa die Entwicklung von "Agent Orange" in Kauf genommen und um welchen Preis.

 

Kuratoren Franziska Eißner & Christian Liefke


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