Die Kunst erliegt mir oder ich erliege der Kunst

 

 

Malte Lück, Jahrgang 1973, lebt und arbeitet in Köln. In seinem künstlerischen Oeuvre beschäftigt er sich mit komplexen Fragestellungen des Lebens, das bedeutet für ihn: mit dem Mensch-Seins an sich. Um einer Definition des Mensch-Seins näher zu kommen, muss man an bestehende körperliche und geistige Grenzen gelangen. Und erst durch Überschreitung dieser Grenzen kann das Nicht-Mehr-Mensch-Sein zu einer Konkretation gelangen, um so das Menschliche umso deutlicher erfahrbar werden zu lassen, auch visuell sichtbarer, oder eben gefühlter Ebene.

Seine Aktionen tragen dabei rituelle Elemente die in diesem Sinne von einer genauen Choreographie, sowie der Reduktion der Geste auf eine wiederkehrende Symbolik geprägt sind. Mir den Mitteln der Kunst kann so der Entwurf einer Antwort auf existentielle Fragen des Lebens gegeben werden. Dabei werden in seinem umfangreichen Schaffen immer wieder die Bereiche von Selbstreflektion und Selbstverortung interpretiert, entweder im Kontexte von Subjekt und Gesellschaft, oder von Innen und Außen der eigenen Person, als Reziproke gesellschaftlicher Prozesse.

In der Ausstellung "Die Kunst erliegt mir oder ich erliege der Kunst" werden Objekte und Aktionen aus dem Wirken des Künstlers zusammengestellt, die den Besucher in die Gedanken- und Empfindungswelt des Malte Lücks eintauchen lassen.

 

Kuratoren Franziska Eißner & Christian Liefke

 


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