Lesung Juliane Uhl „Drei Liter Tod“ mit Musikant

 

20.09.2019 / 19 Uhr Lesung

LESUNG JULIANE UHL „DREI LITER TOD“ MIT MUSIKANT
 
DREI LITER TOD – Lesung mit Musikant: Es erwartet Sie ein Abend im Angesicht des Todes, ein Einblick in das Sterben und in das tot sein. Texte aus dem Buch werden kombiniert mit Livemusik am E-Piano.
Alltagsgeschichten, intensive Erfahrungen und persönliche Anekdoten der Autorin machen die Veranstaltung zu einem Auf und Ab der Gefühle. Sie werden lachen, vielleicht weinen, erschrocken sein. Am Ende aber wird eine angenehme Leere entstehen, die bereit ist, wieder gefüllt zu werden und sich das Leben nochmal genauer anzusehen. Diese Lesung über den Tod verändert ihr Leben.
 
galerie KUB, Kantstraße 18, 04275 Leipzig, Südvorstadt
 
Fr 20.09.2019, 19 Uhr
 
Eintritt: 5,00 EUR
 
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DAS BUCH
 
DREI LITER TOD – Mein Leben im Krematorium
 
Das Buch über den Tod, das in jeden Haushalt gehört, und zwar ins Bücherregal zwischen Kochbuch, Gartentipps und Eheratgeber. Denn zu wissen, was TOT SEIN bedeutet, ermöglicht sinnvolle Entscheidungen für das Lebensende
 
Der Tod ist aber auch ein grausiges Thema.
Wahlweise assoziiert man es mit gruseligen Leichen oder der ungeliebten eigenen Vergänglichkeit. In Film und Fernsehen sind täglich Tote zu sehen. Überall sieht man tote Menschen, aber der richtige, der echte Tod, der uns erwartet, den nehmen wir nicht wahr. Das Thema vermeiden wir lieber, darüber spricht man nicht.
 
Juliane Uhl sieht das anders und schaut ganz genau hin. Die Soziologin arbeitet in einem Krematorium und hat mehr Tote um sich, als jeder Bestatter. In ihrem Buch DREI LITER TOD – Mein Leben im Krematorium beschreibt sie, was tot sein in Deutschland eigentlich bedeutet. Ihre Erfahrungen sind spannend, informativ, emotional und witzig. Selten hat jemand so lebendig und klar über den Tod geschrieben. In der Klarheit, der sehr konkreten Wortwahl und den Bildern, die im Kopf entstehen, ist es der Eisbrecher für das Tabuthema Tod. Es macht Spaß, dieses Buch zu lesen, es ergreift den Leser und nimmt ihn mit.
 
„DREI LITER TOD sollte nie ein Fachbuch werden, sondern eine Geschichte vom Tod, die unterhält“ sagt die junge Autorin, die mit ihrem Mann und zwei Kindern in Halle (Saale) lebt.
 
DREI LITER TOD ist ein unterhaltsames und fesselndes Buch über das Lebensende. Und es ist das, was der verstorbene US-amerikanische Professor Randy Pausch einen HEAD FAKE nennt, eine mentale Täuschung: Denn eigentlich geht es in DREI LITER TOD vor allem um eines, um das Leben.

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