We cannot fight against our bread

 

Bernadette Keating 28.09. - 14.10.2018

Die Ausstellung vereint in einer Vielzahl von Medien vier Arbeiten, die das Gefüge zwischen privaten und öffentlichen Pseudo-Räumen untersuchen, und zur Betrachtung gegenwärtiger Umstände und politischer Fragen einladen.
Aus historischer Perspektive ist der Platz als öffentlicher Raum ein Ort des Gemeinwesens und der Mitbestimmung. Durch schleichende Privatisierungsprozesse wird die Nutzung eben jenes öffentlichen Raumes, der theoretisch für jeden Menschen offen und frei zugänglich sein sollte, eingeschränkt und unter strenge Auflagen gestellt. Als Projektion und klassisch gerahmte fotografische Serie beschäftigt sich die Arbeit mit urban und ländlich gelegenen Orten und Landschaften als einstige öffentliche Räume.
Bei den Stadträumen handelt es sich um im Privatbesitz befindende öffentliche Plätze im Zentrum Londons. Die Überwachung, die sich durch die Projektion dieser Stadträume verdeutlicht, wird durch die Wiederholung einer formalen Komposition innerhalb der Fotografie vermittelt. Die eingravierten Botschaften der Unternehmen hinterfragen Ideen von Ort und deren Machtverhältnisse. Der Stapel maschinell verarbeiteter Steine, welche normalerweise zur Herstellung von befestigten
Flächen und Abgrenzen von Territorien verwendet werden, wird zu einem Denkmal, welches sich als unbeschrieben und geschichtslos darstellt.
Bei der Wanderung und dem Versuch der Farmgrenze im Süden Irlands nachzuspüren, wo ich
aufgewachsen bin, wird ein elektrischer Stahldrahtzaun, der heute in der Landschaft zu finden ist, in eine Serie von Bildern transformiert.
 
BERNADETTE KEATING
Meisterschülerin bei Prof. Joachim Brohm (2015 - 2018)
Galerie KUB
28.09.18 - 14.10.18
Öffentliche Präsentation des Meisterschüler-Diploms.

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