Young voices about media

 

13.07. 2018 19 Uhr

Die interaktive "Young voices about media – German/ Ukrainian positions“ basiert auf Interviews junger Deutscher und Ukrainer, die als Teilnehmer*innen der Länderbegegnung Meeting Media über ihre Erfahrung und Meinung mit Medien sprechen. Die acht Interviews geben den Rezipienten die Möglichkeit eine detaillierte und spannende Sichtweise einer Generation zu erfahren. Insbesondere durch Teilnehmer*innen, die sowohl aus dem Westen der Ukraine, als auch aus dem mittlerweile von Separatisten, besetzten Osten des Landes stammen, werden differenzierte Positionen zum Ukraine-Konflikt deutlich. Weiterhin kommen vier deutsche Teilnehmende zu Wort, die ihre Eindrücke von den ukrainischen Medien im Vergleich zu der ihnen bekannten deutschen Medienlandschaft darlegen.

»YOUNG VOICES ABOUT MEDIA - GERMAN/UKRAINIAN POSITIONS« wird online gehen und steht im Anschluss der Veranstaltung kostenlos zur Verfügung.


Emanuel Pelz, geboren 1990, wuchs auf in einer ostdeutschen Kleinstadt bei Berlin. Von dort zog es ihn nach dem Abitur mehrfach in verschiedene Länder wie z.B. Island oder Brasilien. Anstatt des Wehrdienstes arbeitete er neun Monate in einer Zirkus und Theaterschule in Brasilien. Anschließend zog er nach Leipzig und studierte dort Medienkunst und Illustration an der Hochschule für Grafik und Buchkunst. 2015 studierte an der Listaháskóli Íslands in Reykjavík. Als Filmemacher und Illustrator interessiert er sich sehr für kulturelle Besonderheiten und Politik. Seine Arbeit wird im Bereich des Dokumentarfilm verortet. Darüber hinaus interessiert er sich für Journalismus, Medienproduktion und internationale Beziehungen. Dies war ein Grund an dem Deutsch- Ukrainischen Medientreffen teilzunehmen, um Ukrainer und deren Kultur kennenzulernen. In seiner freien Zeit kocht er gerne Asiatische Küche oder segelt über die Weiten des Meeres.

Elena Rother, geboren 1995, wuchs in einem kleinen Dorf bei Köln auf. Erfüllt von Neugier und dem Wunsch nach einem Perspektivwechsel, verbrachte sie mit fünfzehn ein Jahr als Austauschschülerin in Brasilien. Danach fiel es ihr schwer, wieder vollständig in Deutschland anzukommen und sie plante, erneut für längere Zeit ins Ausland zu gehen. Nach dem Abitur absolvierte sie 2013/14 einen einjährigen freiwilligen Friedensdienst über pax christi – eher zufällig als geplant – in Kyiv. Die Proteste auf dem Maidan packten sie völlig unvorbereitet und die sich überschlagenden Ereignisse in der Ukraine ließen sie bis heute nicht mehr los. Überzeugt, dass das geringe Interesse vieler Deutscher für die Ukraine von mangelnden Kontakten herrührt, begann sie mit Freunden Jugend-austauschprojekte zu organisieren. Es ist ihr ein Anliegen, Menschen zusammen zu bringen, sodass sie gemeinsam Geschichte(n) und persönliche Erlebnisse austauschen, aufarbeiten und hinterfragen können. Wenn sie sich nicht gerade mit Fragen nach Frieden, Eurozentrismus und globaler Ungerechtigkeit beschäftigt, ist sie auf Reisen, plant neue Projekte, macht Musik oder studiert Deutsch und Geschichte auf Lehramt in Leipzig.

Mehr Infos unter: https://www.facebook.com/events/2072320453039610/


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